Montag, 19. April 2010
[mal wieder]
Jetzt bin ich wieder mal enttäuscht von 2-3 Leuten, weil, ja, warum eigentlich? Und warum geschieht das eigentlich ständig? Geht es anderen Leuten auch so? Geht es denen vielleicht auch so mit mir?
Bin ich zu stürmisch und überbordend, wenn ich jemanden mag und ihm vielleicht auch etwas Gutes angedeihen lassen möchte? Bin ich zu direkt und ehrlich, wenn sich gewisse Dinge bei anderen einfach aufdrängen und ich ihnen dann meine Sicht einfach mal sage? Gar nicht in dem Sinne, daß ich ihnen etwas will, sondern um meine Sichtweise eben widerzugeben?
Und dann bin ich bemüht, meine eigenen Interessen zu verfolgen, mich nicht zu sehr abhängig von anderen zu machen, eben wegen solcher schlechten Erfahrungen, bin dann aber wieder enttäuscht, wenn ich sehe, die anderen verfolgen eben auch nur ihre eigenen Interessen.

In Konsequenz heißt es aber dann wieder für mich: wenn ich etwas tun will, dann muß ich mich in erster Linie damit abfinden, es alleine zu tun. Wenn andere mitkommen / mitmachen, ok, wenn nicht: auch ok.
Wenn andere sich verstricken: Mund halten, die sind ja schon groß und entscheiden selbst über ihr Leben. Wenn andere große Widersprüche zwischen Reden und Handeln offenbaren: Mund halten und sich seinen Teil denken.
Wenn man sich für andere gerade mal kurz den Arsch aufgerissen hat und sie diese Bemühungen unter den Tisch fallen lassen: naja, sie haben einen ja meist nicht bekniet und ein Gefallen ist ein Gefallen ist ein Gefallen.

Und im Endeffekt denke ich dann bloß wieder, daß andere Menschen total anstrengend sind und lediglich der lockere und unverbindliche Umgang á la "Guten Tag und guten Weg" wohl eine gangbare Lösung ist.



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Montag, 12. April 2010
[Schief & Krumm]
Wer hätte das gedacht, aber selbst bei uns hing dann doch einmal vor Ostern so gründlich der Haussegen schief, also über mehrere Tage und nicht bloß Stunden, fast eine Woche sogar.

Rückblickend betrachtet wünsche ich mir, ich könnte mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, daß diese Punkte sich als wichtig erwiesen haben:

Auf stur schalten bedingt beim anderen in etwa das gleiche. Warum soll ausgerechnet der andere das Gespräch beginnen?

Hilflose Gesten sind hilflose Gesten, kein Grund, dann erst recht auf stur zu machen.

Rechthaberei hilft auch nicht.

Erstmal sich selbst darüber klarwerden, warum man jetzt eigentlich so und so reagiert hat und warum vielleicht auch so heftig - könnte ja beim anderen auch auf Unverständnis stoßen, der steckt ja nicht in einem drin.

Gespräch und Versöhnung ist gut, je früher desto besser. Hinhaltetaktik führt doch eh zu nichts und was man im Guten gibt, bekommt man auch zurück.

Fazit:
Ja, wir ham uns lieb, immer noch, immer noch sehr, auch so ein schiefer Haussegen ändert daran nichts.


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