Dienstag, 19. Januar 2010
[Angst]
Seit der Mann der Kollegin plötzlich verstorben ist, plagen mich ständig Ängste.
Die ersten Wochen war es besonders schlimm, jeden Tag hatte ich morgens, mittags, abends Angst, dem Liebsten könnte etwas Schlimmes geschehen, wir könnten uns streiten, und dann nie wiedersehen.
Zum Glück hat das nachgelassen, aber dann ist es irgendwie wiedergekommen.
Die Frau vom Kollegen des Liebsten ist krank, Fieber, Krankenhaus: Angst, sie könnte sterben.
Der Liebste muß mit dem Zug beruflich irgendwohin: Katastrophenphantasien.
Der Liebste muß mit dem Auto zu einem Kunden: Angst, er könnte einen Unfall haben.
Die Katze strauchelt: Angst, sie liegt am Morgen dann vielleicht leblos in ihrem Körbchen.

Der Gedanke des Verlustes, etwas Liebes zu verlieren, ist mir jetzt, wo ich doch mein privates Glück gefunden habe, unerträglich.



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*nickt*

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