Dienstag, 16. März 2010
[FIMO]
midori, 16:33h
Plötzlich gestern vor Augen, das kleine Fohlen aus FIMO, braun mit weißer Blesse, das Tine gemacht hatte. Es lag dort friedlich auf einer grünen Unterlage auf dem Regalbrett. Daneben die kleine Schale mit selbstgemachtem Emaille. Vor einer Reihe Karl May-Bücher.
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Maulwurfshaufen im Garten. Gehörten irgendwie dazu, ich ging nie davon aus, daß sie störten.
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Die Narben meiner Kindheit. An der Innenseite des Fußes, aufgeschnitten an einem Wellblech. Die am Knie, Schlittschuhlaufen im Winter. Die andere: gestürzt im Sommer.
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Meine Mutter vor Familienfeiern auf den Knien mit der Hand den Teppich shampoonierend. Die Verwunderung, wenn andere es bei uns schmutzig fanden, ich fand es normal und die anderen in ihrer Reinlichkeit übertrieben. Meine Mutter, die sich für den Schmutz und die Ärmlichkeit immer schämte.
An mich vererbt, jetzt Nahrung für die spießigen Seelenfresser im Erdgeschoß. Und nicht nur die.
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Der Gartenbereich mit den Kieselsteinen. Wir suchten immer die heraus, mit denen man auf den Gehwegplatten malen konnte. Von weiß über ocker bis dunkelrotbraun.
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Die alte Haustür mit dem großen Schlüssel. Wir hatten keine Klingel. Als wir ein Telefon bekamen, war es ein tolles Spielzeug.
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Der Wandschrank in der Küche, irgendwann beklebt mit einer Holzimitat-Tapete. Dahinter das Schwarzbrot vom Dorfbäcker, Butter und die selbstgekochte Marmelade.
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Der alte Ofen in der Küche. Wir hatten keinen Keller, aber einen Raum, der war Werkstatt und Brikettlager.
Werkstatt immer unaufgeräumt und unsortiert. Werkzeug immer rostig. Werken immer Improvisation.
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Der Dieseltank im Hof. Ich liebte den Geruch.
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Auf dem Trekker mitfahren.
Auf der Wiese Butterblumen pflücken.
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Kälberstall. Die Kälber, die die ganze Kinderhand in den zahnlosen Kälbermund einsaugten.
Heute Herzschmerz beim Gedanken, daß sie so früh von der Mutter getrennt wurden.
Überhaupt Kälber. Kälbergeburten. Wie die weichen Hufe herausschauen. Dieses Werkzeug, wenn es schwer ging, ein Seil um die Beinchen gebunden und mit der Ratsche herausgezogen, bis es plötzlich in einem Rutsch herausflutschte. Abreiben mit Stroh.
Wie das Kalb dann irgendwann zitternd und ungelenk auf allen Vieren steht.
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Der Nußkuchen meiner Oma. Mit Gries.
Und Suur Supp, saure Suppe mit Mehlklößen und Backpflaumen. Weißbrot mit dick Butter und Zucker oben draufgestreut, das gab's nur bei der Oma. Umarmungen nie.
Oma, hüftlanges Haar, immer akkurat hochgesteckt.
Manchmal schlief sie auf dem Sofa ein und schnarchte mit offenem Mund, während ich bei ihr fernsah.
Fernsehen und Süßigkeiten gab's bei Mutter nicht. Dafür Umarmungen, Singen, Vorlesen.
---
Der Garten hinter dem Haus.
Dann die Hauskoppel, das Feld, das sich direkt anschließt.
Heute ein Neubaugebiet.
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Da waren auch die Schuppen, Lagerplätze für Heu, Stroh, die rostigen Maschinen.
Für alles einen Platz. Für die Misthaufen, für die Rüben, für die Strohballen.
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Spielen auf den Strohballengebäuden, Zimmer bauen, Möbel bauen, verstecken.
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Junge Möhren aus der Erde ziehen, an der Hose abputzen. Sand, der zwischen den Zähnen knirscht.
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Mein Fahrrad ist ein Pferd und ich reite durch die Felder, über die Hauskoppel, dann links bis zur Gabelung, dann rechts an den Weiden vorbei, dann wieder links. Weiter nicht. Weiter ist zu weit.
Dann zurück.
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Schlüsselblumen am Kanal. Himmelschlüssel nennt Mutter sie. Die abschüssigen Wiesen. Im Winter Rampen zum Schlittenfahren.
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Der Radweg ins Nachbardorf, damals so weit. Zum Badesee. Immer nur bis zur Nichtschwimmerbegrenzung. Pommesbudenduft geschnuppert. Niemals selbst Pommes gegessen, dafür war kein Geld da. Im Sommer manchmal Eis.
Warum eigentlich Eis und keine Pommes?
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Die vier großen Linden vor dem Haus. Laubfegen im Herbst. Satte, hellgrüne Blätter im Frühsommer, dunkelgrüne Blätter im Spätsommer. Sich in der Luft um sich selbst drehende Lindenblütenreste, die zu Boden fallen.
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Flieder im Garten.
Ostereierverstecken. Der Vater versteckte sie immer, manche auch im Geäst des Flieders.
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Sonntagsfrühstück. Immer festlich gedeckt. Manchmal frische Apfelbrötchen.
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Frage mich, wo wohl das FIMO-Fohlen geblieben ist. Verlorengegangen, irgendwann, irgendwo, da wo auch die zerbrochene Kindheit hin verloren ist.
Manche können ja zurück in das Haus ihrer Kindheit, finden dort die Erinnerungen, bewahrt von den Eltern, schau mal hier, oder auf dem Dachboden.
Ich habe fast nichts aus meiner Kindheit, ein paar Kinderbücher, mit ungelenker Hand mein Name hineingeschrieben, bemüht um Schönschrift, kringelig und rund oder unten abgeflacht, weil auf einem Lineal entlang, aber trotzdem schief.
Die Bücher und Bilder in meinem Kopf.
.
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Maulwurfshaufen im Garten. Gehörten irgendwie dazu, ich ging nie davon aus, daß sie störten.
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Die Narben meiner Kindheit. An der Innenseite des Fußes, aufgeschnitten an einem Wellblech. Die am Knie, Schlittschuhlaufen im Winter. Die andere: gestürzt im Sommer.
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Meine Mutter vor Familienfeiern auf den Knien mit der Hand den Teppich shampoonierend. Die Verwunderung, wenn andere es bei uns schmutzig fanden, ich fand es normal und die anderen in ihrer Reinlichkeit übertrieben. Meine Mutter, die sich für den Schmutz und die Ärmlichkeit immer schämte.
An mich vererbt, jetzt Nahrung für die spießigen Seelenfresser im Erdgeschoß. Und nicht nur die.
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Der Gartenbereich mit den Kieselsteinen. Wir suchten immer die heraus, mit denen man auf den Gehwegplatten malen konnte. Von weiß über ocker bis dunkelrotbraun.
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Die alte Haustür mit dem großen Schlüssel. Wir hatten keine Klingel. Als wir ein Telefon bekamen, war es ein tolles Spielzeug.
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Der Wandschrank in der Küche, irgendwann beklebt mit einer Holzimitat-Tapete. Dahinter das Schwarzbrot vom Dorfbäcker, Butter und die selbstgekochte Marmelade.
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Der alte Ofen in der Küche. Wir hatten keinen Keller, aber einen Raum, der war Werkstatt und Brikettlager.
Werkstatt immer unaufgeräumt und unsortiert. Werkzeug immer rostig. Werken immer Improvisation.
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Der Dieseltank im Hof. Ich liebte den Geruch.
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Auf dem Trekker mitfahren.
Auf der Wiese Butterblumen pflücken.
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Kälberstall. Die Kälber, die die ganze Kinderhand in den zahnlosen Kälbermund einsaugten.
Heute Herzschmerz beim Gedanken, daß sie so früh von der Mutter getrennt wurden.
Überhaupt Kälber. Kälbergeburten. Wie die weichen Hufe herausschauen. Dieses Werkzeug, wenn es schwer ging, ein Seil um die Beinchen gebunden und mit der Ratsche herausgezogen, bis es plötzlich in einem Rutsch herausflutschte. Abreiben mit Stroh.
Wie das Kalb dann irgendwann zitternd und ungelenk auf allen Vieren steht.
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Der Nußkuchen meiner Oma. Mit Gries.
Und Suur Supp, saure Suppe mit Mehlklößen und Backpflaumen. Weißbrot mit dick Butter und Zucker oben draufgestreut, das gab's nur bei der Oma. Umarmungen nie.
Oma, hüftlanges Haar, immer akkurat hochgesteckt.
Manchmal schlief sie auf dem Sofa ein und schnarchte mit offenem Mund, während ich bei ihr fernsah.
Fernsehen und Süßigkeiten gab's bei Mutter nicht. Dafür Umarmungen, Singen, Vorlesen.
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Der Garten hinter dem Haus.
Dann die Hauskoppel, das Feld, das sich direkt anschließt.
Heute ein Neubaugebiet.
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Da waren auch die Schuppen, Lagerplätze für Heu, Stroh, die rostigen Maschinen.
Für alles einen Platz. Für die Misthaufen, für die Rüben, für die Strohballen.
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Spielen auf den Strohballengebäuden, Zimmer bauen, Möbel bauen, verstecken.
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Junge Möhren aus der Erde ziehen, an der Hose abputzen. Sand, der zwischen den Zähnen knirscht.
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Mein Fahrrad ist ein Pferd und ich reite durch die Felder, über die Hauskoppel, dann links bis zur Gabelung, dann rechts an den Weiden vorbei, dann wieder links. Weiter nicht. Weiter ist zu weit.
Dann zurück.
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Schlüsselblumen am Kanal. Himmelschlüssel nennt Mutter sie. Die abschüssigen Wiesen. Im Winter Rampen zum Schlittenfahren.
---
Der Radweg ins Nachbardorf, damals so weit. Zum Badesee. Immer nur bis zur Nichtschwimmerbegrenzung. Pommesbudenduft geschnuppert. Niemals selbst Pommes gegessen, dafür war kein Geld da. Im Sommer manchmal Eis.
Warum eigentlich Eis und keine Pommes?
---
Die vier großen Linden vor dem Haus. Laubfegen im Herbst. Satte, hellgrüne Blätter im Frühsommer, dunkelgrüne Blätter im Spätsommer. Sich in der Luft um sich selbst drehende Lindenblütenreste, die zu Boden fallen.
---
Flieder im Garten.
Ostereierverstecken. Der Vater versteckte sie immer, manche auch im Geäst des Flieders.
---
Sonntagsfrühstück. Immer festlich gedeckt. Manchmal frische Apfelbrötchen.
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Frage mich, wo wohl das FIMO-Fohlen geblieben ist. Verlorengegangen, irgendwann, irgendwo, da wo auch die zerbrochene Kindheit hin verloren ist.
Manche können ja zurück in das Haus ihrer Kindheit, finden dort die Erinnerungen, bewahrt von den Eltern, schau mal hier, oder auf dem Dachboden.
Ich habe fast nichts aus meiner Kindheit, ein paar Kinderbücher, mit ungelenker Hand mein Name hineingeschrieben, bemüht um Schönschrift, kringelig und rund oder unten abgeflacht, weil auf einem Lineal entlang, aber trotzdem schief.
Die Bücher und Bilder in meinem Kopf.
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[die zertanzten Schuhe]
midori, 11:00h
Beim Tanzen gibt es eine technische Eigenheit, die sich "Ferse abziehen" nennt.
Insbesondere die Dame schlurt im Rückwärtsgang mit der Ferse oder besser gesagt ihrem Absatz über das Parkett und wenn man das nicht macht, dann ist das ein Fußfehler.
Da wir viel tanzen und meine Fußarbeit immer besser geworden ist, sind jetzt die Absätze des zweiten Tanzschuhpaars runter, also quasi komplett abgezogen an der hinteren Kante.
Ich, tanzschuherfahren wie ich bin, weiß genau: es gibt die Absatzflecken zum Nachrüsten.
Aber jetzt kommt's:
Von Firma X gibt es die standardmäßig für alle Absatzformen, von Firma Y muß man das Modell angeben und von Firma Z, von der meine Schuhe sind, gibt es einen für 5 und einen für 6 cm Absätze.
Ich habe natürlich 5,5 cm. Also, welche Größe nun?
Ich frage bei einem Fachhändler nach: 5 cm müssen es sein. Ok, die versenden aber erst ab 50,- EUR, da muß ich dann Absatzflecken für den Rest meiner Tanzkarriere bestellen und darf niemals das Schuhmodell wechseln.
Daheim habe ich einen Geistesblitz: ich habe ja zweimal das gleiche Schuhmodell, aus dem gleichen Laden vom gleichen Hersteller, also kann ich doch die Flecken von Paar Nummer 1 (noch nicht total runter) unter die Absätze von Paar Nummer 2 montieren und bis ich eine Nachbestellung habe, kann ich weitertanzen.
Tja, und dann fummele ich die Teile runter und was ist?
Die einen haben dicke Pinne und die anderen dünne und es paßt nicht.
Tssssssssssss.
.
Insbesondere die Dame schlurt im Rückwärtsgang mit der Ferse oder besser gesagt ihrem Absatz über das Parkett und wenn man das nicht macht, dann ist das ein Fußfehler.
Da wir viel tanzen und meine Fußarbeit immer besser geworden ist, sind jetzt die Absätze des zweiten Tanzschuhpaars runter, also quasi komplett abgezogen an der hinteren Kante.
Ich, tanzschuherfahren wie ich bin, weiß genau: es gibt die Absatzflecken zum Nachrüsten.
Aber jetzt kommt's:
Von Firma X gibt es die standardmäßig für alle Absatzformen, von Firma Y muß man das Modell angeben und von Firma Z, von der meine Schuhe sind, gibt es einen für 5 und einen für 6 cm Absätze.
Ich habe natürlich 5,5 cm. Also, welche Größe nun?
Ich frage bei einem Fachhändler nach: 5 cm müssen es sein. Ok, die versenden aber erst ab 50,- EUR, da muß ich dann Absatzflecken für den Rest meiner Tanzkarriere bestellen und darf niemals das Schuhmodell wechseln.
Daheim habe ich einen Geistesblitz: ich habe ja zweimal das gleiche Schuhmodell, aus dem gleichen Laden vom gleichen Hersteller, also kann ich doch die Flecken von Paar Nummer 1 (noch nicht total runter) unter die Absätze von Paar Nummer 2 montieren und bis ich eine Nachbestellung habe, kann ich weitertanzen.
Tja, und dann fummele ich die Teile runter und was ist?
Die einen haben dicke Pinne und die anderen dünne und es paßt nicht.
Tssssssssssss.
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Montag, 15. März 2010
[Dies & Das]
midori, 13:26h
Neulich einem Mißverständnis erlegen als ich der Kollegin meinen neu zusammengestellten Ring zeigte und sie nickte und todernst sagte, "hmhm, und passend zu den Fingernägeln" und ich schloß messerscharf: Ring mit schwarz, Fingernägel schmutzig, da muß ich was tun!
Seitdem mit Akkuratesse Fingernagelpflege betrieben, poliert, lackiert, gefeilt und immer schön mit dem weißen Stift gegen den Schmutz angearbeitet, bis sich klärte, sie meinte gar nicht schwarz&schwarz, sondern den am Vortag getragenen Rosenquarz, der so schön zu den roséfarbenen Fingernägeln gepaßt habe.
Naja, saubere und gepflegte Nägel als Nebeneffekt sind ja auch nicht schlecht, aber ohne schlechtes Gewissen dabei eigentlich auch angenehmer.
---
Beim Tanzen sozusagen eine weitere Klasse aufgestiegen. Nun bei den alten Hasen dabei, zwei davon nahmen uns unter ihre Fittiche, sehr nett, herzlich und erfrischend unkompliziert (allerdings dafür didaktische Nieten - man kann nicht alles haben). Darüberhinaus Aussicht auf Training bei einem S-Klasse Paar.
Ja, ich glaube, wir tanzen mittlerweile wirklich gut.
Bemerkt, daß ich tatsächlich bei einem Paar Tanzschuhe nun die Absatzflecken abgetanzt habe.
Weiters gesehen, daß man sich in England Tanzschuhe nach Wunsch fertigen lassen kann.
Ok, das wäre dann wohl doch zu viel des Guten..
---
Das vermißte Paket aus Übersee ist nun doch endlich angekommen. Beim Zoll waren die Beamten wieder so unglaublich zuvorkommend. Frage mich, ob die sich in einem Geschäft wohl auch so anbrummeln lassen würden.
---
Das erste Mal etwas über eine Menstruationstasse gehört. War erst befremdet, dann neugierig. Könnte man ja mal ausprobieren.
(Nein, die Tasse ist nicht zum Trinken)
---
Undercover Facebook-Account eröffnet.
Mal gucken.
---
Gartenschlauch gekauft, weil er mich im Baumarkt so angelacht hat für 10,- EUR. Daheim dann Balkon auf Hochglanz geschrubbt. Frühling: bitte kommen!
---
Dem Obdachlosen mit dem Frettchen gegen meine Prinzipien schon zweimal Geld in die Hand gedrückt. Ihn gefragt, wo sein Frettchen sei, er meinte, es sei bei seiner Freundin, Passanten hätten ihn der Tierquälerei beschuldigt, weil es doch zu kalt sei für das Tier.
Mag ihn irgendwie.
---
Besuch gehabt. Dafür die Wohnung zu 1/3 aufgeräumt und geputzt. Festgestellt, daß sie dann wirklich was hermacht, die Wohnung.
Nur das Wohnzimmerkonzept geht immer noch nicht auf.
---
Der Mann der Freundin hat sich ein Spielzeugauto gekauft und ich verspürte dann doch einen leichten Stich, weil der Liebste immer so dagegen ist, gegen Auto, gegen Protzerei, erst Recht gegen so ein Auto, dafür gibt er wirklich unglaublich viel Geld für sein Hobby aus, das er für sich alleim im Stillen betreibt. Und während die Freundin dann mit ihrem Mann Spritztouren nach Wasweißichwohin macht, schweige ich. Freue mich trotzdem für die beiden.
---
Gewissensfrage. Ich kann mit der Bahn bequem und pünktlich in die Arbeitsstadt zum Sportstudio fahren und vor allem kostenlos. Die Mitturnerin, die unbedingt mit dem Auto fahren will und mich und noch jemanden mitnimmt, will dann für die Fahrt Geld haben. Soll ich beim nächsten Mal die Bahn nehmen?
---
Stunde bei Lieblingsnachwuchstrainerin besucht und enttäuscht gewesen. Ringe jetzt nach den richtigen Worten für sachliche Kritik und merke, wie schwer es mir fällt - sie hat in letzter Zeit schon viel (unberechtigterweise) einstecken müssen.
---
Komme langsam in Gang, Dinge wieder zu regeln, die zähe, dunkle Winterdepressionsphase scheint fast überwunden.
Plan: Lohnsteuerjahresausgleich => Geld => Coaching => Verbesserung der beruflichen Situation
tbc
.
Seitdem mit Akkuratesse Fingernagelpflege betrieben, poliert, lackiert, gefeilt und immer schön mit dem weißen Stift gegen den Schmutz angearbeitet, bis sich klärte, sie meinte gar nicht schwarz&schwarz, sondern den am Vortag getragenen Rosenquarz, der so schön zu den roséfarbenen Fingernägeln gepaßt habe.
Naja, saubere und gepflegte Nägel als Nebeneffekt sind ja auch nicht schlecht, aber ohne schlechtes Gewissen dabei eigentlich auch angenehmer.
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Beim Tanzen sozusagen eine weitere Klasse aufgestiegen. Nun bei den alten Hasen dabei, zwei davon nahmen uns unter ihre Fittiche, sehr nett, herzlich und erfrischend unkompliziert (allerdings dafür didaktische Nieten - man kann nicht alles haben). Darüberhinaus Aussicht auf Training bei einem S-Klasse Paar.
Ja, ich glaube, wir tanzen mittlerweile wirklich gut.
Bemerkt, daß ich tatsächlich bei einem Paar Tanzschuhe nun die Absatzflecken abgetanzt habe.
Weiters gesehen, daß man sich in England Tanzschuhe nach Wunsch fertigen lassen kann.
Ok, das wäre dann wohl doch zu viel des Guten..
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Das vermißte Paket aus Übersee ist nun doch endlich angekommen. Beim Zoll waren die Beamten wieder so unglaublich zuvorkommend. Frage mich, ob die sich in einem Geschäft wohl auch so anbrummeln lassen würden.
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Das erste Mal etwas über eine Menstruationstasse gehört. War erst befremdet, dann neugierig. Könnte man ja mal ausprobieren.
(Nein, die Tasse ist nicht zum Trinken)
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Undercover Facebook-Account eröffnet.
Mal gucken.
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Gartenschlauch gekauft, weil er mich im Baumarkt so angelacht hat für 10,- EUR. Daheim dann Balkon auf Hochglanz geschrubbt. Frühling: bitte kommen!
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Dem Obdachlosen mit dem Frettchen gegen meine Prinzipien schon zweimal Geld in die Hand gedrückt. Ihn gefragt, wo sein Frettchen sei, er meinte, es sei bei seiner Freundin, Passanten hätten ihn der Tierquälerei beschuldigt, weil es doch zu kalt sei für das Tier.
Mag ihn irgendwie.
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Besuch gehabt. Dafür die Wohnung zu 1/3 aufgeräumt und geputzt. Festgestellt, daß sie dann wirklich was hermacht, die Wohnung.
Nur das Wohnzimmerkonzept geht immer noch nicht auf.
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Der Mann der Freundin hat sich ein Spielzeugauto gekauft und ich verspürte dann doch einen leichten Stich, weil der Liebste immer so dagegen ist, gegen Auto, gegen Protzerei, erst Recht gegen so ein Auto, dafür gibt er wirklich unglaublich viel Geld für sein Hobby aus, das er für sich alleim im Stillen betreibt. Und während die Freundin dann mit ihrem Mann Spritztouren nach Wasweißichwohin macht, schweige ich. Freue mich trotzdem für die beiden.
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Gewissensfrage. Ich kann mit der Bahn bequem und pünktlich in die Arbeitsstadt zum Sportstudio fahren und vor allem kostenlos. Die Mitturnerin, die unbedingt mit dem Auto fahren will und mich und noch jemanden mitnimmt, will dann für die Fahrt Geld haben. Soll ich beim nächsten Mal die Bahn nehmen?
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Stunde bei Lieblingsnachwuchstrainerin besucht und enttäuscht gewesen. Ringe jetzt nach den richtigen Worten für sachliche Kritik und merke, wie schwer es mir fällt - sie hat in letzter Zeit schon viel (unberechtigterweise) einstecken müssen.
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Komme langsam in Gang, Dinge wieder zu regeln, die zähe, dunkle Winterdepressionsphase scheint fast überwunden.
Plan: Lohnsteuerjahresausgleich => Geld => Coaching => Verbesserung der beruflichen Situation
tbc
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